"Was für ein herrlicher Tag. Jetzt aber nix wie nach draußen und im herrlichen Blätterwald spazieren gehen. Die Blätter leuchten rot und braun und rascheln so schön, wenn ich durch sie hindurch laufe.

Aber was ist das denn!!!! Das ist ganz bestimmt kein Blatt!

Na sowas, eine rote Fliegenpilzmütze und ein Sammeltäschen. Wo kommt das denn her?

Viel zu klein für ein Kind, wer ist wohl der Besitzer?"

Hallo!!!

"Ja wer bist du denn?"

"Kennst du mich nicht? Mir gehören die Tasche und Mütze. Ich wohne hier unter diesem Baum."

"Warum hab ich dich dann noch nie hier gesehen?"

"Weil mich nur Menschen bemerken, die mit offenen Augen und viel Zeit und Phantasie durch die Natur streifen, bemerken können.  Das sind meistens Kinder."

"Na, da hab ich ja Glück gehabt. Hast du auch einen Namen?"

"Klar, ich bin der Aggi Oberberg, schließlich wohne ich an dieser schönen Talsperre, haha."

"Aggi, Hallo? Wo ist er jetzt schon wieder?"

"Hier bin ich, wo bleibst du? Ich möchte dir meinen Lieblingsplatz zeigen, hier hast du einen tollen Blick aufs Wasser."

"Oh nein, Aggi. Nicht so nah an die Kante, da geht es tief runter!!!"

"Entschuldige, aber das kannst du nicht wissen, aber Wichtel fallen nicht! Jetzt muss ich mich aber beeilen, im Herbst hab ich immer viel zu tun. Meine Speisekammer ist fast leer und mein Magen auch. Vielleicht sehen wir uns ja demnächst. Tschüss!"

Jetzt ist er doch schon wieder verschwunden.

"Hallo du!"

"Ach Aggi, jetzt hast du mich aber erschreckt" Man sieht dich fast gar nicht in dem Blättergewirr. Was machst du denn da oben?"

"Schau dir mal die Blätter genau an. Sie haben eine bestimmte Form, das sind Eichenblätter. Der Baum, in dem ich sitze ist eine Eiche . Siehst du auch die grünen Früchte? Das sind Eicheln. Kinder basteln daraus Figuren , aber dei Waldtiere und ich benötigen sie im Winter als Nahrung. Ich liebe Kuchen aus Eichelmehl.

So, jetzt muss ich aber schleunigst weiter arbeiten."

Da hat der Aggi tatsächlich eine Menge Arbeit vor sich. Der Winter kann bei uns im Oberbergischen ganz schön lang und ungemütlich sein.

"Komm, ich helf dir."

"Du kannst ja überhaupt nicht so gut klettern wie ich, außerdem erkennst du nicht, welche Eicheln richtig reif sind.

Aber du kannsst schonmal die Eicheln, die ich dir zuwerfe, in meine Tasche packen."

"Auja, mach ich, aber pass auf, wo du hinwirfst."

"Pass du auf, wo du hinfängst!"

"Deine Tasche ist schon richtig schwer, kannst du sie noch tragen?"

"Das siehst du doch. Jetzt muss ich aber los.

Oh verflixt, die Tasche ist wirklich schwer."

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